Eine große Gruppe von Menschen in grünen T-Shirts sitzt und steht gemeinsam im Freien, formt mit den Händen Herzchen und lächelt in die Kamera.

Wirkungsbericht 2025

Ein kahlköpfiger Mann mit einer klaren Brille und einem grünen Polohemd steht mit verschränkten Armen im Freien, im Hintergrund sind verschwommene Gebäude und Bäume zu sehen.
Credit: Frank Wassermann

Vorwort von
Matthias Rohra

Liebe:r Unterstützer:in,

ein erfolgreiches Jahr 2025 liegt hinter uns. Dank des Einsatzes unseres engagierten ProVeg-Teams und unserer Unterstützer:innen haben wir bedeutende Fortschritte erzielt.

Eine graue, handgeschriebene Unterschrift auf hellem Hintergrund, bestehend aus geschwungenen und eckigen Strichen, ohne lesbaren Namen.

Matthias Rohra
Geschäftsführer von ProVeg e. V.

In einer Küche legt eine Hand Belag auf eine Scheibe Brot, im Hintergrund sind Regale, Geschirr und eine Spüle zu sehen.
Credit: Drazen at AdobeStock

In ihrer aktuellen Form schaden die Produktion und der Konsum unserer Lebensmittel Klima, Natur, Mensch und Tier. ProVeg fördert das Verständnis dafür, wie sich ein verändertes Ernährungssystem positiv auswirken kann. Wir befähigen Menschen und Institutionen, ein globales Ernährungssystem mitzugestalten, in dem pflanzenbasierte Lebensmittel und alternative Proteine breit verfügbar sind und für viele zur selbstverständlichen Wahl werden. Eine veränderte Form des Konsums und der Produktion unserer Lebensmittel ist ein entscheidender Schlüssel zu einer gesünderen, nachhaltigeren und faireren Zukunft, die allen zugutekommt.

Wir engagieren uns mit sämtlichen relevanten Interessenträgern für eine Ernährung, die gut für alle Menschen, Tiere und den Planeten ist. ProVeg wurde mit dem Momentum for Change Award der Vereinten Nationen ausgezeichnet und arbeitet eng mit den wichtigsten UN-Organisationen für Ernährung und Umwelt zusammen.

Gebratene Würstchen mit gerösteten Zwiebeln und Rosmarinzweigen in einer gusseisernen Pfanne auf einer schwarzen, strukturierten Oberfläche.

Unsere 5 Einflussbereiche

Wir setzen uns mit den wirkungsvollsten Multiplikator:innen, Vordenker:innen und Innovator:innen auseinander und arbeiten mit ihnen zusammen, um ihren Einfluss auf ihre jeweiligen Sektoren und die Gesellschaft insgesamt zu stärken.

ProVeg tritt nicht nur für Veränderungen ein – wir bringen sie aktiv auf den Weg. Ob wir durch die Umgestaltung von Schulmahlzeiten eine gesündere Generation fördern, mit der New Food Conference Expert:innen für nachhaltige Ernährungslösungen vernetzen oder auf Messen das Bewusstsein für unser Anliegen schärfen – unser Handeln schafft Veränderung. Von der gezielten Förderung innovativer Start-ups durch den ProVeg-Incubator bis hin zur Durchführung von Studien, in deren Folge dann beispielsweise die Preise pflanzlicher Alternativen sinken – unsere Vision spiegelt sich in greifbaren und messbaren Fortschritten wider.

Die Geschichte von ProVeg hat ihren Ursprung in einer weltweiten Bewegung für pflanzenbasierte Ernährung, die sich über Jahrzehnte entwickelt hat. 2017 wurde ProVeg International als Gemeinschaftsprojekt gegründet, das mehrere etablierte Organisationen vereint. Unsere Vision, die unsere tägliche Arbeit antreibt: Eine Welt, in der unser Essen gut für alle Menschen, Tiere und den Planeten ist.

Ausgehend von seiner anfänglichen Präsenz in Deutschland, Polen, Spanien und UK hat ProVeg seine Reichweite schnell erweitert. Heute ist ProVeg in 14 Ländern tätig, darunter in den USA, China, Südafrika, Nigeria, Malaysia, Brasilien, Belgien, Tschechien, Portugal und den Niederlanden. Jede Region bringt maßgeschneiderte Lösungen für lokale Herausforderungen mit und treibt gleichzeitig die weltweite Mission voran.

Wir bewirken den globalen Wandel hin zu einem nachhaltigen Ernährungssystem, indem wir pflanzenbasierte Lebensmittel und alternative Proteine verfügbar und attraktiv machen. Durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Politik, Unternehmen und Organisationen treibt ProVeg den Übergang zu einem nachhaltigen und gerechten Ernährungssystem voran. Dabei folgen wir den Prinzipien des Effektiven Altruismus: Wir setzen unsere begrenzten Ressourcen evidenzbasiert und strategisch dort ein, wo wir die größtmögliche Wirkung erzielen.

Zwei Frauen sitzen bei einer Veranstaltung in einem Saal und sprechen in Mikrofone; beide tragen Umhängebänder, und an der Wand hinter ihnen ist ein Bild einer grünen Landschaft zu sehen.
Credit: Drazen at AdobeStock
Zwei Schüsseln Reis, belegt mit einem Curry aus gelben Linsen und Gemüse, garniert mit frischem Koriander und Limettenschnitzen, auf einem hellen Tisch, daneben ein Holzlöffel.
Graue Weltkarte, auf der alle Kontinente und größeren Landmassen dargestellt sind; keine Ländergrenzen oder Beschriftungen; heller Hintergrund.
  • ProVeg in Deutschland hat seine Rolle als Treiber der Proteinwende ausgebaut, unterstützt durch öffentlichkeitswirksame Initiativen wie die V-Label Awards und den Gastauftritt der New Food Conference auf der Anuga. Diese Stellung wurde gestärkt, nachdem der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) in einem Gutachten eine stärkere politische Unterstützung für alternative Proteine forderte.
  • ProVeg UK hat sein Schulprogramm weiter ausgebaut und dafür gesorgt, dass 2025 mehr als 25 Millionen Veggie-Mahlzeiten angeboten wurden. Mehr als 12.000 Schulen profitieren nun von verbesserten Speiseplänen durch Schulungen für 225 Catering-Unternehmen und das „School Plates Awards“-Programm.
  • ProVeg Niederlande hat die Plattform Eiwitstand.nl ins Leben gerufen, die die öffentlich kommunizierten Ziele und Maßnahmen von rund 190 Organisationen aus Supermärkten, Catering, Großhandel, Restaurantketten und Bildungseinrichtungen im Bereich pflanzenbasierter Ernährung erfasst. Im Fokus stehen konkrete Zielsetzungen zur Erhöhung pflanzlicher sowie zur Reduktion tierischer Proteine. Die Plattform macht diese Selbstverpflichtungen transparent und vergleichbar. Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihre Fortschritte nachvollziehbar zu dokumentieren und sich ambitionierte Ziele zu setzen.
  • ProVeg in Spanien hat zentrale Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und so neue Impulse für politische und wirtschaftliche Entwicklungen im Bereich pflanzlicher Proteine gesetzt.
  • ProVeg Südafrika baute seine Präsenz auf dem Campus der Universität Kapstadt aus. In Zusammenarbeit mit Studierenden servierte das Team während der jährlichen Orientierungsphase unter anderem mehr als 1.200 pflanzliche Kostproben.
  • ProVeg Polen hat mit dem Programm „School on Plants“ die Einführung einer neuen nationalen Verordnung mitgestaltet: Ab 2026 müssen alle Schulen mindestens einmal pro Woche ein vollständig pflanzliches Mittagessen anbieten.
  • ProVeg China hat gemeinsam mit 48 führenden Wissenschaftler:innen ein Blue Paper verfasst, in dem die wichtigsten wissenschaftlichen und technischen Hindernisse aufgezeigt werden, die den Sektor für alternative Proteine in China bremsen. Als erste ganzheitliche Analyse des chinesischen Marktes für alternative Proteine bietet es einen klaren Fahrplan zur Abstimmung von Forschung, Industrie und Politik.
  • ProVeg US hat seine Rolle bei der Aufnahme von Ernährungssystemen in die Agenda hochrangiger politischer Entscheidungsträger:innen gestärkt und arbeitete mit internationalen Partnern zusammen, um die pflanzenbasierte Ernährung auf der Climate Week NYC und dem Jugendforum des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen zu fördern.
  • ProVeg Belgien hat durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit erreicht, dass die Mehrwertsteuer auf ungesüßte Pflanzenmilch gesenkt wurde. Dieser Schritt hebt die Ungleichbehandlung gegenüber Kuhmilch auf und verbessert die Erschwinglichkeit und Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen.
  • ProVeg Tschechien und ProVeg Portugal haben sich gemeinsam mit Partnerorganisationen eine Förderung des europäischen Netzwerks EIT-Food für das Projekt „Innovative Strategien zur Beschleunigung der Einführung und des Konsums pflanzlicher Lebensmittel“ gesichert. Damit sollen unter anderem das New Food Forum erweitert, mehr pflanzliche Kantinenmahlzeiten ermöglicht und praktische Fortbildungen für Fachkräfte im Gesundheitswesen realisiert werden.
  • ProVeg Portugal hat eine strategische Allianz für pflanzliche Proteine ins Leben gerufen, in der 67 Akteure des Lebensmittelsektors zusammenarbeiten, um Fortschritte im Bereich der pflanzlichen Proteine auf nationaler Ebene gebündelt voranzutreiben. Parallel dazu wurde die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen ausgeweitet und Trainings mit dem Küchenpersonal zweier Krankenhäuser durchgeführt, um Patient:innen den Zugang zu nahrhaften pflanzenbasierten Mahlzeiten zu ermöglichen.
  • ProVeg Nigeria hat auf dem African Food System Summit in Dakar Landwirt:innen, politische Entscheidungsträger:innen, humanitäre Organisationen und Branchenführende aus dem gesamten Kontinent zusammengebracht. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz COP 32 in Äthiopien (2027) sollen nachhaltige Ernährungssysteme auf der afrikanischen Bühne vorangebracht und der globale politische Diskurs geprägt werden.
  • ProVeg Malaysia hat gemeinsam mit Tzu Chi Melaka, der größten buddhistischen Wohltätigkeitsorganisation des Landes, die 31-tägige „Eat for Earth Challenge“ durchgeführt. Gemeinsam mit der Veganuary-Kampagne erreichte die Initiative knapp 250.000 Menschen und leistete damit einen entscheidenden Beitrag dazu, das Bewusstsein für eine pflanzliche Ernährung in Malaysia zu stärken.
  • ProVeg Brasilien hat 2025 eine Reihe von Programmen vorangetrieben, beginnend mit dem Start des Cultiva-Projekts zur Unterstützung der Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der UN-Klimakonferenz COP 30 in Belém, bei der das Team Restaurants und Caterer aktiv dabei unterstützte, ihr pflanzliches Angebot zu erweitern.

Deutschland

ProVeg in Deutschland hat seine Rolle als Treiber der Proteinwende ausgebaut, unterstützt durch öffentlichkeitswirksame Initiativen wie die V-Label Awards und den Gastauftritt der New Food Conference auf der Anuga. Diese Stellung wurde gestärkt, nachdem der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) in einem Gutachten eine stärkere politische Unterstützung für alternative Proteine forderte.

UK

ProVeg UK hat sein Schulprogramm weiter ausgebaut und dafür gesorgt, dass 2025 mehr als 25 Millionen Veggie-Mahlzeiten angeboten wurden. Mehr als 12.000 Schulen profitieren nun von verbesserten Speiseplänen durch Schulungen für 225 Catering-Unternehmen und das „School Plates Awards”-Programm.

die Niederlande

ProVeg Niederlande hat die Plattform Eiwitstand.nl ins Leben gerufen, die die öffentlich kommunizierten Ziele und Maßnahmen von rund 190 Organisationen aus Supermärkten, Catering, Großhandel, Restaurantketten und Bildungseinrichtungen im Bereich pflanzenbasierter Ernährung erfasst. Im Fokus stehen konkrete Zielsetzungen zur Erhöhung pflanzlicher sowie zur Reduktion tierischer Proteine. Die Plattform macht diese Selbstverpflichtungen transparent und vergleichbar. Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihre Fortschritte nachvollziehbar zu dokumentieren und sich ambitionierte Ziele zu setzen.

Spanien

ProVeg in Spanien hat zentrale Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und so neue Impulse für politische und wirtschaftliche Entwicklungen im Bereich pflanzlicher Proteine gesetzt.

Südafrika

ProVeg Südafrika baute seine Präsenz auf dem Campus der Universität Kapstadt aus. In Zusammenarbeit mit Studierenden servierte das Team während der jährlichen Orientierungsphase unter anderem mehr als 1.200 pflanzliche Kostproben.

Polen

ProVeg Polen hat mit dem Programm „School on Plants” die Einführung einer neuen nationalen Verordnung mitgestaltet: Ab 2026 müssen alle Schulen mindestens einmal pro Woche ein vollständig pflanzliches Mittagessen anbieten.

China

ProVeg China hat gemeinsam mit 48 führenden Wissenschaftler:innen ein Blue Paper verfasst, in dem die wichtigsten wissenschaftlichen und technischen Hindernisse aufgezeigt werden, die den Sektor für alternative Proteine in China bremsen. Als erste ganzheitliche Analyse des chinesischen Marktes für alternative Proteine bietet es einen klaren Fahrplan zur Abstimmung von Forschung, Industrie und Politik.

US

ProVeg US hat seine Rolle bei der Aufnahme von Ernährungssystemen in die Agenda hochrangiger politischer Entscheidungsträger:innen gestärkt und arbeitete mit internationalen Partnern zusammen, um die pflanzenbasierte Ernährung auf der Climate Week NYC und dem Jugendforum des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen zu fördern.

Belgien

ProVeg Belgien hat durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit erreicht, dass die Mehrwertsteuer auf ungesüßte Pflanzenmilch gesenkt wurde. Dieser Schritt hebt die Ungleichbehandlung gegenüber Kuhmilch auf und verbessert die Erschwinglichkeit und Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen.

Tschechien

ProVeg Tschechien und ProVeg Portugal haben sich gemeinsam mit Partnerorganisationen eine Förderung des europäischen Netzwerks EIT-Food für das Projekt „Innovative Strategien zur Beschleunigung der Einführung und des Konsums pflanzlicher Lebensmittel” gesichert. Damit sollen unter anderem das New Food Forum erweitert, mehr pflanzliche Kantinenmahlzeiten ermöglicht und praktische Fortbildungen für Fachkräfte im Gesundheitswesen realisiert werden.

Portugal

ProVeg Portugal hat eine strategische Allianz für pflanzliche Proteine ins Leben gerufen, in der 67 Akteure des Lebensmittelsektors zusammenarbeiten, um Fortschritte im Bereich der pflanzlichen Proteine auf nationaler Ebene gebündelt voranzutreiben. Parallel dazu wurde die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitswesen ausgeweitet und Trainings mit dem Küchenpersonal zweier Krankenhäuser durchgeführt, um Patient:innen den Zugang zu nahrhaften pflanzenbasierten Mahlzeiten zu ermöglichen.

Nigeria

ProVeg Nigeria hat auf dem African Food System Summit in Dakar Landwirt:innen, politische Entscheidungsträger:innen, humanitäre Organisationen und Branchenführende aus dem gesamten Kontinent zusammengebracht. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz COP 32 in Äthiopien (2027) sollen nachhaltige Ernährungssysteme auf der afrikanischen Bühne vorangebracht und der globale politische Diskurs geprägt werden.

Malaysia

ProVeg Malaysia hat gemeinsam mit Tzu Chi Melaka, der größten buddhistischen Wohltätigkeitsorganisation des Landes, die 31-tägige „Eat for Earth Challenge” durchgeführt. Gemeinsam mit der Veganuary-Kampagne erreichte die Initiative knapp 250.000 Menschen und leistete damit einen entscheidenden Beitrag dazu, das Bewusstsein für eine pflanzliche Ernährung in Malaysia zu stärken.

Brasilien

ProVeg Brasilien hat 2025 eine Reihe von Programmen vorangetrieben, beginnend mit dem Start des Cultiva-Projekts zur Unterstützung der Umstellung landwirtschaftlicher Betriebe. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der UN-Klimakonferenz COP 30 in Belém, bei der das Team Restaurants und Caterer aktiv dabei unterstützte, ihr pflanzliches Angebot zu erweitern.

Schulprogramm: Pflanzenbasierter Genuss auf Kindertellern

Mit einer Mischung aus digitalen Vorträgen und praktischem Erleben haben wir 2025 mit unserem Schulprogramm viele Kinder in ganz Deutschland erreicht. Wir haben gemeinsam gekocht, gegessen und uns über Ernährung ausgetauscht. In 2 Online-Unterrichtsstunden und 19 Aktionstagen vor Ort an Schulen haben wir gemeinsam mit 512 Kindern gekocht und insgesamt 1.625 Kinder über Vorträge erreicht. So erleben Kinder früh, dass pflanzenbasierte Gerichte lecker und alltagstauglich sind – und wir tragen dazu bei, dass pflanzliche Optionen im Schulalltag verankert werden.

Knapp 75 %

wollen Gerichte aus dem „Aktion Pflanzen-Power”-Kochbuch auch zu Hause essen.

Über 87 %

waren nach der Veranstaltung offen für mehr pflanzenbasierte Gerichte beim Schulessen.

Über 89 %

hat das Essen beim Aktionstag
gut geschmeckt.

Zitate der Schüler:innen

  • An das Schulministerium: Es sollte sowas öfter geben (z. B. jedes Halbjahr oder jedes Jahr). Total nettes Personal! War sehr spaßig und toll. Das Essen war super lecker! Danke für das Kochbuch!
  • Ich fand es sehr gut, dass man endlich mal ein bisschen aufgeklärt wurde.
  • Es war ein toller Tag und ich werde versuchen, jetzt mehr auf meine Ernährung zu achten.
Zwei Mädchen sitzen drinnen beieinander und lesen eine bunte Kochzeitschrift. Eines der Mädchen trägt eine rot getönte Brille. Im Hintergrund sind weitere Kinder zu sehen.
Credit: Oli Winkler

Auf verschiedenen Veranstaltungen sind wir zudem mit Caterern ins Gespräch gekommen. Zum Beispiel auf dem Mitgliedertreffen des Verbands deutscher Schul- und Kitacaterer (VDSKC) und dem 2. Deutschen Ernährungstag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Gemeinsam mit den Caterern durchleuchteten wir die Herausforderungen der Branche und tauschten uns über das Angebot pflanzenbasierter Gerichte für Kinder aus.



Nachhaltige Verpflegung in Schulen und Kitas
In der neuen Broschüre „Leckeres Essen für alle“ hat ProVeg die vielen Vorteile einer pflanzenbasierten Küche in Bildungseinrichtungen zusammengestellt. Hier finden Interessierte praxistaugliche Tipps, mit denen sie das Essensangebot in Schulen und Kitas bereichern können.

Eine Gruppe von Kindern mit Rucksäcken betritt fröhlich ein Schulgebäude. Der Text wirbt für nachhaltige Mahlzeiten in Schulen und Kindertagesstätten, von ProVeg International.

Plan(t)s for Professionals: Pflanzenbasiertes Angebot in der 
Außer-Haus-Verpflegung erfolgreich ausbauen

Wir haben 2025 intensiv an einer Neuauflage der Broschüre „Plan(t)s for Professionals“ gearbeitet. Sie richtet sich an all die kreativen Köpfe, die in der Außer-Haus-Verpflegung täglich ihr Bestes für nachhaltigen Genuss geben. „Plan(t)s for Professionals“ ist vollgepackt mit praktischen Tipps, inspirierenden Rezepten und einfachen Anleitungen. Sie zeigt, wie Mitarbeitende in der Gastronomie ihr Angebot an pflanzenbasierten Gerichten erfolgreich ausbauen können. Ob Kantine, Pflegeeinrichtung, Sternerestaurant, Schulmensa oder Hotel: Der Praxisleitfaden unterstützt dabei, die pflanzenbasierte Küche zukunftsfähig, vielfältig und unkompliziert zu gestalten. Die Neuauflage ist ein voller Erfolg: Allein innerhalb des 1. Monats wurde die Broschüre mehr als 900 Mal heruntergeladen.

Restaurantketten-Ranking 2025: Spannende Innovationen im pflanzlichen Sektor

Wer hat das beste pflanzliche Angebot? Welche Restaurantketten überzeugen mit innovativen Gerichten? Um das herauszufinden, hat ProVeg auch 2025 gemeinsam mit dem Branchenmagazin foodservice das pflanzliche Speisenangebot von Deutschlands größten Restaurantketten analysiert – mit spannenden Ergebnissen.

Hans im Glück sicherte sich mit einem ausgewogenen Gesamtpaket den 1. Platz. Hier gibt es Veggie-Burger, die teilweise günstiger sind als Fleisch-Burger, pflanzliche Trüffelmayo und Desserts. Enchilada landete mit kreativen Fleischalternativen wie Flankensteak, Pulled Beef und Lamm auf Pflanzenbasis auf Platz 2. Peter Pane und Frittenwerk waren gleichauf und teilten sich Platz 3. Peter Pane überzeugte mit seinem kontinuierlichen Engagement, Rezepturen zu veganisieren, während Frittenwerk mit rein pflanzlichen Saucen und pflanzlicher Currywurst punktete.

Eine Nahaufnahme eines Veggie-Burgers mit Salat, Tomate, Zwiebel, Käse, Soße und Guacamole auf einem Vollkornbrötchen mit Körnern vor einem grünen Hintergrund.
Hans im Glück
Auf einem Teller liegt ein rosa Tortilla-Wrap, gefüllt mit Gemüse und Blattgemüse, garniert mit Koriander und Spinat, dazu gibt es Orangensauce und eine „Redefine Meat“-Flagge. Im Hintergrund sind ein Getränk und Pommes frites zu sehen.
Enchilada
Eine Schüssel gemischter Salat mit Blattgemüse, Heidelbeeren, Kirschtomaten, Feta-Würfeln, Walnüssen, geraspelten Möhren und einem Brötchen dazu.
Peter Pane
Eine Person hält ein Tablett mit drei Portionen „Loaded Fries“ in der Hand, die mit verschiedenen Soßen, Gemüse und Beilagen in Pappschalen garniert sind.
Frittenwerk

Das Restaurantketten-Ranking von ProVeg zeigt: Immer mehr Restaurants setzen auf pflanzliche Gerichte – oft ohne Aufpreis. Auch Hafermilch in Heißgetränken ist mittlerweile bei allen Top-Platzierten verfügbar. Die Ergebnisse der Analyse wurden gemeinsam mit dem Branchenmagazin foodservice sowie auf der Internorga veröffentlicht und einem großen Fachpublikum aus Gastronomie, Handel und Industrie präsentiert. Das Ranking fungiert damit als wirksamer Branchenimpuls: Es macht Fortschritte sichtbar, schafft Vergleichbarkeit unter den marktführenden Restaurantketten und setzt konkrete Anreize, ihr pflanzliches Angebot weiter auszubauen und zu verbessern.
Übrigens: Inzwischen liegt das ProVeg-Ranking der Markengastronomie 2026 vor. Neu: Erstmals erstreckt sich die Analyse über 3 Kernbereiche und durchleuchtet nun auch das pflanzliche Angebot von Backshops.

ProVeg verändert die Restaurant-Landschaft und wirkt auf die künftige Ausrichtung der Systemgastronomie ein. Diese trägt aufgrund ihrer großen Reichweite einen wichtigen Teil dazu bei, Gäste an gesünderes und nachhaltigeres Essen heranzuführen. ProVeg Food Services gibt dabei Impulse und steht Unternehmen unterstützend zur Seite.

Food System Data: Anschauliche Daten und Fakten zum Ernährungssystem

ProVeg hat das Portal Food System Data überarbeitet. Die Informationsplattform bietet aktuelle Daten und Fakten zum Ernährungssystem, global und in Deutschland. Themen rund um Ernährungsgewohnheiten, Konsumdaten, Marktentwicklung und Umweltauswirkungen werden kompakt und visuell dargestellt. In leicht verständlichen Diagrammen gibt die Plattform Einblicke in aktuelle Entwicklungen und damit verbundene Chancen für Umwelt und Tiere wie auch für die Wirtschaft. Damit schaffen wir eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Politik, Unternehmen und andere relevante Akteur:innen, um den Wandel hin zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem gezielt voranzutreiben.

Liniendiagramm zum Pro-Kopf-Verbrauch (kg) verschiedener Fleischsorten in Deutschland von 2000 bis 2024, wobei Schweinefleisch, Geflügel und Fleisch insgesamt die am häufigsten konsumierten Kategorien sind.
Ein Balkendiagramm, aus dem hervorgeht, dass eine vegetarische Ernährung die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einer gemischten Ernährung um 30 % und eine vegane Ernährung um 50 % senkt. Die Quellen sind am unteren Rand der Abbildung aufgeführt.

Preisstudie 2025: Pflanzlicher Warenkorb im Schnitt günstiger als tierischer

Erneut hat ProVeg die Preise pflanzlicher Nahrungsmittel mit ihren tierischen Pendants in deutschen Supermärkten verglichen. In der Preisstudie 2025 wird klar: Wer pflanzlich einkauft, kann sich bei vielen Produkten über einen Preisvorteil freuen. Das betrifft vor allem Produkte in vergleichbarer Verpackungsgröße und von der Eigenmarke. Bei 7 von 8 der umsatzstärksten Lebensmitteleinzelhändler bietet ein pflanzlicher Warenkorb Verbrauchenden inzwischen einen Preisvorteil. Je nach Händler können Konsument:innen gegenüber dem tierischen Warenkorb bis zu 18 % sparen, wenn sie zu den je günstigsten Produkten greifen.

Eine Person steht in einem Geschäft neben einem Einkaufswagen, hält einen langen Kassenbon in der Hand und schaut ihn sich an.
Balkendiagramm, das die Preisunterschiede zwischen einem pflanzlichen und einem tierischen Warenkorb in Deutschland von 2022 (52 %) bis 2025 (-5 %) zeigt.

Die Ergebnisse unserer Preisstudie 2025 stießen auf großes Interesse: Reichweitenstarke Medien, wie die FAZ, der Stern und die Frankfurter Rundschau, berichteten positiv über die Studie. Außerdem kamen wir mit 6 Lebensmitteleinzelhändlern darüber ins Gespräch. Gemeinsam analysierten wir Sortimentslücken auf Basis unserer Wettbewerbsvergleiche und diskutierten konkrete Ansätze zur Preisgestaltung. Das zeigt: Mit unseren Preisstudien schaffen wir kontinuierlich Transparenz über Preisunterschiede, verfolgen deren Entwicklung über die Jahre und setzen Anreize für den Handel, pflanzliche Produkte preislich attraktiver zu gestalten.

2025 haben wir mit zahlreichen Unternehmen zusammengearbeitet, um pflanzliche Alternativen zu fördern. Hier eine kleine Auswahl:

ALDI SUISSE-Logo mit einem blauen, stilisierten A auf dunkelblauem Hintergrund, umrandet von orangefarbenen und gelben Konturen.
Das Edeka-Logo zeigt einen großen blauen Buchstaben „E“ über dem Wort „EDEKA“ auf gelbem Hintergrund mit blauem Rand.
Rotes und weißes Kaufland-Logo mit einem stilisierten „K“ innerhalb eines quadratischen Rahmens und dem Schriftzug „Kaufland“ darunter.
Das Bild zeigt das Wort „REWE“ in fetten, roten Großbuchstaben auf hellem Hintergrund.
Das Lidl-Supermarkt-Logo mit blauen Buchstaben auf einem gelben Kreis, umrandet von einem roten Rand, vor blauem Hintergrund.
Das Logo von „Müllers Mühle“ mit einer Comic-Figur eines Müllers, der einen Sack trägt, und darunter der Text „Qualität seit 1893“.
Das Vivera-Logo in fetten, roten Großbuchstaben auf hellgrauem Hintergrund.
Das Logo des BG Klinikum Hamburg mit einem blau-weißen, kreisförmigen Emblem auf der linken Seite und dem Schriftzug „BG Klinikum Hamburg“ in Grau auf weißem Hintergrund.
Grün-weißes Logo mit dem Schriftzug „STUDIERENDENWERK HEIDELBERG“ in Großbuchstaben, schräg angeordnet.
Logo des Deutschen Studierendenwerks mit überlappenden grünen Quadraten auf der linken Seite und dem Namen der Organisation in grauer Schrift auf der rechten Seite.
ASB-Logo mit einem gelben Kreuz und roten ASB-Buchstaben, darunter in roter Schrift „Arbeiter-Samariter-Bund“.
Das Logo von „Caritas in NRW“ mit einem weißen Kreuz und roten, stilisierten Blättern auf einem roten Quadrat, daneben der Schriftzug „Caritas in NRW“ in Rot und Schwarz.
Ein roter Herzumriss umgibt teilweise die fettgedruckten schwarzen Buchstaben „AWO“ auf hellgrauem Hintergrund.
Logo der Deutschen Rentenversicherung mit zwei abgerundeten Rechtecken – einem blauen und einem gelben – neben dem Namen der Organisation in blauer Schrift auf hellem Hintergrund.

Bedarfsumfrage 2025: Pflanzliche Produkte im Außer-Haus-Markt

ProVeg hat zum 2. Mal gemeinsam mit den Branchenmagazinen gvpraxis, foodservice und ahgz eine Bedarfsumfrage zu pflanzlichen Produkten im Außer-Haus-Markt durchgeführt. Es nahmen 123 Unternehmen teil, der Großteil davon (82 %) aus der Gemeinschaftsgastronomie. Die Umfrage hat ergeben, dass sich Verpackungsgrößen, Preis, Verfügbarkeit und Inhaltsstoffe der Produkte deutlich optimieren lassen. Gleichzeitig sendete der AußerHaus-Markt ein deutliches Wachstumssignal: 8 von 10 gastronomischen Betrieben prognostizierten eine wachsende Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen. Ende 2025 hat ProVeg die Ergebnisse im Rahmen eines Online-Seminars interessierten Vertreter:innen der Branche vorgestellt.

Ein Balkendiagramm zeigt, dass 77 % davon ausgehen, dass die Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen steigen wird, 19 % erwarten, dass sie gleich bleibt, und 2 % rechnen mit einem Rückgang.

Durch Umfragen wie diese emöglichen wir es Herstellern und Großhändlern, ihr Sortiment entsprechend der Nachfrage anzupassen beziehungsweise zu erweitern. Dadurch kann der Außer-HausMarkt der auch künftig steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Optionen gerecht werden und das Ernährungssystem von innen heraus auf ein nachhaltiges Fundament stellen.

Supermarkt-Ranking: Lücken bei Nachhaltigkeit

Deutsche Supermärkte haben noch einen weiten Weg vor sich, um nachhaltiger zu werden, so das Ergebnis der Analyse „Superlist Umwelt Deutschland“. Lebensmitteleinzelhändler zeigen mit ihren Klimaplänen und ersten Zielen auf dem Papier durchaus Ambitionen. In der Praxis fehlen aber wirksame Klimastrategien mit festen Meilensteinen. 90 % aller Werbeaktionen im Untersuchungszeitraum priesen tierische Proteinquellen an. Lidl Deutschland lag im Ranking an der Spitze und ist Vorreiter für die Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen, wie den Ausbau des pflanzlichen Angebots. Im Mittelfeld folgte Aldi Süd. Schlusslicht bildete Aldi Nord. Das Ranking macht Unterschiede sichtbar und setzt unter anderem Anreize für Supermärkte, ihr pflanzliches Sortiment weiterzuentwickeln.

Balkendiagramm zur Rangliste deutscher Supermärkte nach Nachhaltigkeit im Jahr 2025 anhand von vier Kriterien, aus der hervorgeht, dass Lidl mit 38 % an der Spitze liegt, gefolgt von Aldi Süd und Rewe; Aldi Nord belegt mit 5 % den letzten Platz.

UN-Klimakonferenz in Brasilien

ProVeg hat die globale Ernährungspolitik auf der UN-Klimakonferenz COP 30 in Belém, Brasilien, und darüber hinaus mitgestaltet. Während der Konferenz haben wir das Diets Toolkit vorgestellt. Es bietet Regierungen Leitlinien für die Integration einer gesunden und nachhaltigen Ernährung in ihre Klima- und Biodiversitätsstrategien. Zudem haben wir die Belém-Deklaration zu pflanzenbasierter Ernährung neu aufgelegt und damit die Forderung nach nationalen Aktionsplänen erneut bekräftigt. Die Erklärung formuliert zentrale politische Forderungen und schafft Orientierung dafür, pflanzenbasierte Ernährung in Klima- und Ernährungspolitik zu verankern.

ProVeg nahm während der gesamten COP 30 eine aktive Rolle ein: Als Mitveranstalter einer offiziellen Nebenveranstaltung traten wir in den direkten Dialog mit Regierungsvertreter:innen und Politikexpert:innen aus Brasilien und Dänemark. Wir nahmen an Pressekonferenzen mit dem dänischen Parlamentspräsidenten teil und koordinierten hochrangige Treffen – unter anderem mit der österreichischen Europaabgeordneten Lena Schilling, die die Belém-Deklaration unterstützte. Unser Politik-Team leitete zudem Workshops im ActionOnFood Hub, in denen wichtige Themen wie die Finanzierung der Gestaltung eines nachhaltigen Ernährungssystems diskutiert wurden.

Deutschland: Politisches Engagement für alternative Proteine

Im Juni und November 2025 veranstaltete ProVeg in Deutschland gemeinsam mit dem Good Food Institute Europe (GFI Europe) und dem Bundesverband für Alternative Proteinquellen (BALPro) je ein politisches Frühstück. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen standen die Potenziale alternativer Proteine für den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie die erforderlichen Forschungs- und Innovationsmaßnahmen. Die Gespräche konzentrierten sich auf entscheidende Aspekte wie die wesentliche Rolle der Landwirtschaft in dieser sich entwickelnden Industrie und die bedeutenden Chancen im Hinblick auf Nachhaltigkeit.

Eine Gruppe von dreizehn Personen in Geschäftskleidung posiert bei einer Fachveranstaltung in einem Saal vor Bannern.
Credit: Astrid Behrendt

Die Veranstaltungen waren mit durchschnittlich 35 Teilnehmenden gut besucht. Unter ihnen waren Mitarbeitende von Mitgliedern des Deutschen Bundestages, Verantwortliche verschiedener Ministerien, Behörden und Landesregierungen sowie von Forschungsinstituten und Unternehmen aus dem Sektor der alternativen Proteine.

Ein Veggie-Burger mit Salat, Tomate, Gurkenscheiben, roten Zwiebeln, Blattgemüse und einer cremigen Soße auf einem Vollkornbrötchen, serviert auf einem Holzbrett.

Seit Mitte 2025 ist die Beschränkung von Bezeichnungen wie „Wurst“ oder „Burger“ für pflanzliche Fleischalternativen in aller Munde. Gemeinsam mit 20 Unterzeichnern, darunter Aldi Süd Deutschland, Lidl Deutschland, Burger King Deutschland und Rügenwalder Mühle, hat ProVeg einen offenen Brief an die zuständigen deutschen Minister:innen sowie einen Brief an die Abgeordneten im EU-Parlament unterstützt. Darin werden die politisch Verantwortlichen dazu aufgefordert, die Beschränkung der bewährten Bezeichnungspraxis bei Fleischalternativen im Interesse von Verbraucher:innen und deutschen Unternehmen abzuwenden.

Die Bundesregierung positionierte sich im Verfahren klar gegen die Beschränkung. Viele etablierte Bezeichnungen – darunter  „Wurst“, „Burger“ und „Nugget“ – sind weiterhin möglich, auch wenn auf EU-Ebene für zahlreiche andere Begriffe Verbote beschlossen wurden.

Unsere Initiative „Kickstarting for Good“ fördert gemeinnützige Organisationen, die sich für ein nachhaltiges Ernährungssystem einsetzen. 2025 gingen bemerkenswerte 959 Bewerbungen aus 95 Ländern ein, von denen 18 Initiativen in das Programm aufgenommen wurden und es erfolgreich abgeschlossen haben. Beim Pitch Day im November 2025 präsentierten die Teams ihre Arbeit.

Eine große Gruppe von Menschen posiert in einem Raum, lächelt und winkt in die Kamera – neben einem Schild mit der Aufschrift „Kickstarting for Good“.

Käse-Innovations-Wettbewerb mit Lidl

Im März 2025 hat ProVeg gemeinsam mit Lidl einen Käse-InnovationsWettbewerb ins Leben gerufen, bei dem 55 Start-ups aus über 20 Ländern antraten, um die pflanzliche Vielfalt im Supermarkt weiter zu steigern. Von allen Bewerbungen schafften es 10 Start-ups ins Finale.
Der Gewinner: Das finnische Startup Mö Foods mit seiner pflanzlichen Feta-Alternative und seiner Mozzarella-Alternative. Im Februar 2026 zogen die Produkte in ausgewählte Lidl-Filialen in Deutschland ein. Mö Foods wurde von 2 Schwestern gegründet, die auf einem Milchbetrieb aufgewachsen sind. Nun kombinieren sie ihr handwerkliches Erbe mit moderner Nachhaltigkeit. Die cremigen Käse-Alternativen werden auf Haferbasis produziert, ohne dass dabei Abfallprodukte entstehen. Eine patentierte Technologie ermöglicht den nachhaltigen Zero-Waste-Ansatz.

Auf einem Tisch mit einem „Veganuary“-Menü steht ein Teller mit einem Sandwich mit Salatbelag, garniert mit Sprossen und veganem Aufstrich, neben einer Packung veganem griechischem Käse, einer Grapefruit und Kokosnussstückchen.
Credit: @fabeeproductions
Eine Frau mit langen blonden Haaren, die einen dunklen Blazer über einem geblümten Oberteil trägt und vor einem schlichten weißen Hintergrund in die Kamera lächelt.

„Noch sind Käse-Alternativen in den Supermärkten weit weniger verbreitet als pflanzliche Milch, Fleisch- und Wurstwaren. Das Potenzial von Käseprodukten auf Pflanzenbasis ist daher sehr groß. Die Ansprüche der Verbrauchenden sind aber auch hoch. Deshalb habe ich mich bei der Verkostung stets gefragt: Überzeugen die Textur und der Geschmack am Küchentisch?“

V-Label Awards Deutschland: Geschmack, der überzeugt

Eine Auswahl veganer Lebensmittel, die in Reihen auf grünem Hintergrund angeordnet sind, mit den Logos der „V-Label Awards 2025“ und einem deutschen Text, in dem die Gewinner bekannt gegeben werden.

Im Jahr 2025 hat das V-Label Deutschland erneut die besten veganen Produkte am Markt gekürt. Fachexpert:innen von ProVeg und vom ProVeg-Incubator haben die insgesamt rund 100 Einsendungen mit V-Label-Lizenz nach Kriterien wie Marketing, Marktpotenzial und Innovationsgrad bewertet.

Dabei konnten sich 27 Produkte hervortun, die bei der Jury-Verkostung bewertet wurden. Als Jurorin konnte unter anderem die Food-Influencerin Jasmin Mhethawi von @15minutenrezepte gewonnen werden. Ein wichtiger Schritt, den Award einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen. Beim anschließenden Public Voting haben Verbraucher:innen für ihre Favoriten abgestimmt. Die Ergebnisse von Jury Tasting und Public Voting sind zu gleichen Teilen in die Bewertung eingeflossen. Insgesamt konnten sich 12 Produkte als Gewinner durchsetzen.

Ein Mann mit Brille und grauem Pullover blickt auf eine Schüssel mit Essen hinunter. Im Hintergrund sitzen weitere Personen mit Laptops an einem Tisch.
Drei Personen in dunklen Schürzen stehen zusammen und lächeln in einem modernen, hell beleuchteten Café, im Hintergrund sind Pflanzen und Hängelampen zu sehen.
Ein Mann mit Tattoos sitzt an einem Schreibtisch in einem Klassenzimmer und arbeitet an einem Laptop, im Hintergrund sitzen drei weitere Personen an ihren Laptops.

Credit: Matthias Schillig

Eine Frau mit kurzen, lockigen braunen Haaren, die ein schwarz-weiß gestreiftes Shirt trägt und vor einem weißen Hintergrund in die Kamera lächelt.

„Wir haben auch 2025 wieder den Geschmack ins Zentrum gerückt. Die prämierten Produkte zeigen eindrucksvoll, dass pflanzliche Innovation Hand in Hand mit Genuss geht.“

Der ProVeg-Incubator bringt große Ideen in die Supermarktregale

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Raum, lächelt und posiert mit erhobenen Armen. Sonnenlicht strömt durch die großen Fenster auf der rechten Seite herein.

Der ProVeg-Incubator ist der weltweit führende Incubator, der sich speziell an Start-ups richtet, die das globale Ernährungssystem mit pflanzlichen und alternativen Proteinen verändern wollen. Der Incubator mit Sitz in Berlin bietet ein maßgeschneidertes 5-monatiges Programm. Hier werden Start-ups durch personalisiertes Mentoring von mehr als 100 Branchenexpert:innen unterstützt. Im Jahr 2025 hat der ProVeg-Incubator seine 13. Kohorte begrüßt – 10 Start-ups aus verschiedenen Ländern, darunter Polen, Singapur, Brasilien und Indonesien. Im Oktober stellten sie ihre Produkte einem Fachpublikum aus Investor:innen und Branchenführer:innen vor. Seit Gründung des ProVeg-Incubators im Jahr 2018 hat das Programm 121 Start-ups aus 38 Ländern gefördert. Ihre Produkte sind mittlerweile in mehr als 15.000 Verkaufsstellen weltweit erhältlich.

Durch zahlreiche Veranstaltungen und Vorträge hat ProVeg 2025 mehr als 22.500 Fachleute aus der Lebensmittelbranche erreicht. Darüber hinaus organisierte ProVeg weltweit 111 Veranstaltungen, an denen Tausende Fachleute der Lebensmittelbranche aus der ganzen Welt teilnahmen. Unsere Highlights aus dem vergangenen Jahr:

Internorga

ProVeg hielt im März 2025 diverse Vorträge, leitete erfolgreiche Innovations-Touren und führte mehr als 720 Gespräche auf Europas größter Leitmesse für den Außer-Haus-Markt in Hamburg. Das auf der Messe veröffentlichte Restaurantketten-Ranking 2025 stieß auf großes Interesse und setzte wichtige Impulse für Gespräche über pflanzliche Angebote in der Gastronomie.

Acht Personen stehen an einem Messestand in einer Reihe, lächeln und strecken die Arme unter einem ProVeg International-Schild in die Höhe.
Credit: @fabeeproductions

IFFA

Drei Personen stehen lächelnd zusammen vor einem grünen ProVeg International-Schild; jede von ihnen trägt ein Namensschild der Konferenz.

Die IFFA, die Leitmesse der Fleisch- und Proteinwirtschaft, widmete alternativen Proteinen im Mai 2025 erstmalig einen eigenen Bereich. ProVeg unterstützte die Premiere der Halle „World of New Proteins“ und erregte mit dem vorgestellten Bericht über den Nährwert von pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen die Aufmerksamkeit von Presse und Branchenvertreter:innen.

67. Bundeskongress des Verbandes der Diätassistenten

Auf einer Konferenz präsentiert ein Redner auf einer großen Leinwand Empfehlungen für Wirtschaft, Politik, Forschung, Verbraucher und Küchen, während das Publikum zuschaut und Fotos macht.

Im Mai 2025 hat ProVeg einen Vortrag über die Nährwertprofile pflanzlicher Fleisch- und Milchalternativen gehalten. 700 Fachleute aus den Bereichen Ernährungswissenschaft, Forschung und Praxis nahmen an der Veranstaltung in Wolfsburg teil.

New Food Forum

Um einen Wandel in der tschechischen Lebensmittelindustrie zu bewirken, veranstaltete ProVeg Tschechien im Mai 2025 das New Food Forum in Prag. Mehr als 200 Fachleute aus den Bereichen Einzelhandel, Lebensmittelproduktion, Gastronomie, Politik und Zivilgesellschaft nahmen daran teil. Highlight der Veranstaltung war die Verpflichtung des Einzelhandels, das Angebot erschwinglicher pflanzenbasierter Produkte auszuweiten, sowie die offizielle Gründung der Tschechischen Kammer für alternative Proteine.

Fünf Personen sitzen auf der Bühne vor einem Schild mit der Aufschrift „New Food Forum“ und nehmen an einer Podiumsdiskussion teil, während das Publikum zusieht.
Credit: Marie Hejl Brousilová

Anuga

Eine Frau in einem grünen Blazer und einem Rollkragenpullover hält ein Mikrofon in der Hand und spricht auf der Bühne, während sie vor einer großen Leinwand sitzt.
Credit: Astrid Behrendt

Bei der Anuga, der weltweit führenden Fachmesse für Lebensmittel und Getränke, standen im Oktober 2025 alternative Proteine im Fokus. Erstmals präsentierte die Messe eine eigene Halle für Alternativprodukte und Zukunftstechnologien. ProVeg räumte in 5 Vorträgen und einer Panel Diskussion mit hartnäckigen Mythen rund um pflanzenbasierte Alternativen auf. Am 25. August 2026 kann das Fachpublikum diese Themen und vieles mehr auf der New Food Conference von ProVeg in Berlin vertiefen.

Event der Deutschen Botschaft in Paris

Fünf Personen sitzen auf einer Bühne vor Publikum und nehmen an einer Podiumsdiskussion in einem prunkvollen Saal mit einem großen Kronleuchter und goldverzierten Wänden teil.

Wir haben unser Fachwissen bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft in Paris eingebracht. Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag unter anderem auf der Förderung pflanzenbasierter Ernährungssysteme und der Vielfalt von Proteinen sowie der Schaffung von Geschäftsmöglichkeiten für Landwirt:innen und Unternehmen. Das Treffen im November 2025 brachte die Perspektiven von Dänemark, Frankreich und Deutschland zusammen und zog rund 40 Teilnehmende an.

Liebe:r Unterstützer:in,

2025 haben wir viel erreicht, um unserer Vision Stück für Stück näherzukommen: Einer Welt, in der unser Essen gut für alle Menschen, Tiere und den Planeten ist. In Küchen, Klassenzimmern, Büros, Krankenhäusern und bei öffentlichen Veranstaltungen auf der ganzen Welt hat ProVeg maßgeblich dazu beigetragen, dass pflanzenbasierte Mahlzeiten für viele Menschen zugänglicher und selbstverständlicher wurden. Gleichzeitig haben wir das Thema stärker in Politik und Öffentlichkeit verankert, Partner unterstützt, neue Produkte auf den Markt zu bringen und Innovationen gefördert.

Unsere Mission bleibt auch 2026 klar: Wir wollen den Wandel zu einem nachhaltigen Ernährungssystem vorantreiben, indem wir pflanzenbasierte Lebensmittel und alternative Proteine verfügbar und attraktiv machen.

Deine Unterstützung hat diese Fortschritte möglich gemacht. Danke, dass du dich mit ProVeg für eine nachhaltige und gesündere Welt einsetzt. Gemeinsam können wir eine pflanzliche Zukunft gestalten.

Herzlichst,

Graue, handgeschriebene Unterschrift mit dem Wortlaut „Sebastian Joy“ auf hellem Hintergrund.
Handschriftliche Unterschrift in grauer Tinte mit dem Wortlaut „Nora Winter“ auf hellem Hintergrund.
Eine lächelnde Person mit kurzen dunklen Haaren, die ein dunkles Hemd mit Kragen trägt, fotografiert in einem Innenraum vor einem unscharfen Hintergrund.
Zwei Kreisdiagramme, die die Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2024 darstellen: Die Haupteinnahmen stammen aus Mitgliedsbeiträgen, der größte Ausgabenposten sind die Personalkosten. Überschuss in Höhe von 543.132 Euro.
Balkendiagramm zur finanziellen Entwicklung von 2009 bis 2025*, wobei grüne Balken die Einnahmen, graue Balken die Ausgaben und gelbgrüne Balken das Ergebnis darstellen; auffälliger Anstieg der Einnahmen im Jahr 2023.

Von Herzen danken wir unseren Mitgliedern, Spender:innen sowie Förderpartnern, deren großzügige Unterstützung das Fundament unserer täglichen Arbeit bildet. Das in uns gesetzte Vertrauen ermöglicht es uns, den globalen Wandel hin zu einem pflanzlicheren Ernährungssystem mit voller Energie voranzutreiben. Dein Engagement ist der Motor hinter jedem unserer Erfolge auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Welt.

  • rund 10.000 Mitglieder
  • Elisabeth Frühwein-Stiftung
  • Helmut Wandmaker Stiftung
  • Minor Foundation for Major Challenges
  • Plant-Based EU Policy Fund
  • Stiftung Natur im Leben
  • Stiftung Zukunft Jetzt!
  • Umweltbundesamt (Projektförderung mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit)
  • Vegeterra – Stiftung vegetarisch Leben
  • BKK ProVita (Projektpartner von Aktion PflanzenPower)
Eine große Gruppe von Menschen in grünen T-Shirts sitzt und steht gemeinsam im Freien, formt mit den Händen Herzchen und lächelt in die Kamera.

Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:

  • Begrüßung und Eröffnung
  • Protokoll der Mitgliederversammlung 2025
  • Berichte des Vorstands und der Bundesleitung (mit Ausblick auf 2027), Geschäftsbericht 2026 und Kassenbericht für 2025
  • Bericht der Kassenprüfenden
  • Aussprache
  • Entlastung des Vorstands und der Bundesleitung, Beschlussfassung
  • Satzungsänderungen*
  • Anträge, Beschlussfassung
  • Verschiedenes

*Die detaillierten Vorschläge zur Satzungsänderung werden vor der Mitgliederversammlung hier einsehbar sein.

Laut der Satzung von ProVeg e. V. müssen Anträge spätestens 8 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich per E-Mail an [email protected] oder auf dem Postweg an ProVeg e. V., Genthiner Straße 48, 10785 Berlin beim Vorstand eingegangen sein.

Wir freuen uns auf dich.

Ein lächelnder Mann in einem blauen Sakko und einem weißen Hemd steht in einem Innenraum vor einem unscharfen Hintergrund.
Eine lächelnde Person mit kurzen dunklen Haaren, die ein dunkles Hemd mit Kragen trägt, fotografiert in einem Innenraum vor einem unscharfen Hintergrund.